Mitteldeutsche Metall- und Elektroindustrie (M+E) im Austausch mit GESAMTMETALL

Anhaltender Reformstau, erhebliche Energiekostensteigerungen, mangelhafter Bürokratieabbau und hohe Steuer- und Abgabenbelastungen setzen der mitteldeutschen M+E-Industrie nachhaltig zu. Zudem beeinträchtigen geopolitische Verwerfungen das Geschäftsklima.

Aktuell zählen die Unternehmen der M+E-Industrie in Thüringen, Sachsen-Anhalt und Sachsen rund 318.000 Beschäftigte. Das sind 27.000 weniger als im Oktober 2023. Seit 2019 sind sogar rund 36.700 und damit ein Zehntel aller M+E-Arbeitsplätze in Mitteldeutschland verloren gegangen.

Im Lichte dieser dramatischen Entwicklung kamen am 07.05.2026 die mitteldeutschen Arbeitgeberverbände der M+E-Industrie im TSW Tagungszentrum der Sächsischen Wirtschaft in Radebeul mit Arbeitgeberverband Gesamtmetall und der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) zusammen, um sich abzustimmen, wie der politische Druck auf die Bundesregierung erhöht werden kann. Der Herbst der Reformen blieb aus. Das ist fatal und beschleunigt die Deindustrialisierung in Deutschland.

Dies bestätigten auch die Gäste aus Berlin: Gesamtmetall-Präsident Dr. Udo Dinglreiter, Hauptgeschäftsführer Oliver Zander und INSM-Geschäftsführer Thorsten Alsleben.

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