Krankenstand in der sächsischen M+E-Industrie sinkt leicht, bleibt aber auf sehr hohem Niveau

Nach dem Rekordjahr 2022 ist der Krankenstand in der sächsischen M+E-Industrie im vergangenen Jahr leicht gesunken, blieb mit 6,9% (Vorjahr: 7,2%) jedoch weiterhin auf hohem Niveau. Insbesondere die AU-Tage aufgrund von Atemwegserkrankungen sanken kräftig um 25%, wodurch diese – wie in den Jahren vor 2022 üblich – nach den Erkrankungen des Muskel-Skelett-Systems wieder auf Platz 2 der häufigsten Diagnosegruppen rangierten.

Insgesamt waren die Rückgänge 2023 in jenen Regionen am größten, die im Vorjahr infolge der Häufung von Corona-Infektionen besonders hohe Krankenstände aufwiesen, bspw. die Landkreise Nordsachsen, Meißen, Bautzen und Görlitz.

Die Rückgänge beim Krankenstand im Jahr 2023 gingen einher mit einer schwachen Konjunktur, worauf u.a. kontinuierlich gesunkene Auftragseingänge, Stellenabbau sowie die verhaltene Stimmung (ifo-Geschäftsklima) in der M+E-Industrie Sachsen hinweisen. Daher könnten die Rückgänge teilweise mit der wieder größeren Sorge um die Sicherheit des eigenen Arbeitsplatzes zusammenhängen.

Weitere Details finden unsere Mitglieder im SACHSENMETALL-Krankenstandsreport.

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