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15. Mai 2024

MINT-Frühjahrsreport: Deutschland fehlen über 240.000 Fachkräfte in MINT-Berufen

So lautet das Ergebnis des am 07.05.2024 veröffentlichten MINT-Frühjahrsreport des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW). Rund 77 Prozent der Erwerbstätigen im Tätigkeitsfeld Forschung und Entwicklung besitzen eine MINT-Qualifikation. Langfristig droht eine weitere starke Reduzierung des Angebots an MINT-Kräften im Inland.

Als Grund hierfür gaben die Forscher u. a. die sinkende Kompetenz in Mathematik bei Schülern an. Positiv hoben sie an dieser Stelle die Entwicklung des Beschäftigtenanteils von Frauen in MINT-Berufen hervor. Deutschlandweit stieg dieser von 13,8 auf 16,2 Prozent, wobei die ostdeutschen Bundesländer zum Teil deutlich darüber lägen. So betrug der Frauenanteil in Sachsen 17,2 Prozent. Weitere Potentiale sahen die Forscher bei der längeren Beschäftigung älterer Arbeitnehmer bzw. in der verstärkten Rekrutierung ausländischer Fachkräfte.

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