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14. März 2024

Fluktuation in der sächsischen M+E-Industrie bleibt unter Vor-Corona-Niveau

Die Fluktuationsquote als Verhältnis zwischen beendeten und bestehenden Beschäftigungsverhältnissen betrug im Jahr 2023 in der sächsischen M+E-Industrie 21%. Damit blieb der Wert auf Vorjahresniveau. Im Vergleich zu den Vor-Corona-Jahren 2018 und 2019, als die Fluktuationsquote noch bei 24 bzw. 23% lag, ist dies ein merklicher Rückgang.

Im Vergleich mit der Gesamtwirtschaft (27%) wechseln M+E-Beschäftigte seltener ihren Arbeitgeber. Generell ist die Fluktuationsquote im qualifizierten Bereich unterdurchschnittlich. Im Helferbereich lag sie dagegen mit 36% deutlich darüber – gleichwohl auch hier mit abnehmender Tendenz.

Wesentlicher Grund für die abnehmenden Fluktuationsraten dürfte die wirtschaftliche Unsicherheit sein, die auf der einen Seite Firmen teilweise dazu zwingt, sich von Personal zu trennen und auf der anderen Seite die Wechselbereitschaft der Beschäftigten senkt. Denn wie die Zahlen auch zeigen, werden knapp die Hälfte aller Beschäftigungsverhältnisse noch in der üblichen Probezeit von sechs Monaten wieder beendet.

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