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26. Februar 2024

Deutsche Autoproduktion nur auf dem Niveau der frühen 1990er-Jahre

Wie die Produktionszahlen des Verbands der Deutschen Automobilindustrie (VDA) zeigen, wurden im abgelaufenen Jahr insgesamt 4,11 Mio. Autos in Deutschland produziert. Dies sind zwar deutlich mehr als in den Jahren 2021 (3,10 Mio.; +33 Prozent) und 2022 (3,48 Mio.; +18 Prozent), als die Produktion infolge der massiven Material- und Lieferengpässe einbrach. Allerdings wurde selbst im Finanzkrisenjahr 2009 mit 4,96 Mio. etwa ein Sechstel mehr Fahrzeuge gebaut als derzeit – von historischen Spitzenniveaus wie 2011 (5,87 Mio.; -30 Prozent) und 2016 (5,75 Mio; -28 Prozent) ganz zu schweigen.

Lässt man die (Post-)Corona-Jahre außen vor, wurden zuletzt Anfang der 1990er-Jahre weniger Autos in Deutschland produziert. So muss man bis ins Jahr 1994 zurückschauen, als mit 4,09 Mio. so wenige Autos hergestellt wurden wie 2023.

Die aktuell schwache Konjunktur ist neben noch punktuell auftretenden Materialengpässen vor allem auf strukturelle Gründe zurückzuführen: hohe Arbeitskosten (insbesondere für Personal und Energie), überbordende Bürokratie sowie eine relativ schwache Stellung bei den auf dem wichtigsten Auslandsmarkt China so wichtigen E-Autos bei gleichzeitig zunehmendem Konkurrenzdruck durch chinesische Produzenten auf dem Heimatmarkt.

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