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12. Februar 2024

Hoher Krankenstand drückt Deutschland in die Rezession

Laut einer Studie des Verbands der forschen Pharma-Unternehmen (vfa) ist die wirtschaftliche Rezession im vergangenen Jahr auch auf den außerordentlich hohen Krankenstand zurückzuführen. Demnach wäre die deutsche Wirtschaft 2023 um 0,5 Prozent gewachsen statt um 0,3 Prozent zu schrumpfen, wenn sich der Krankenstand auf Normalniveau bewegt hätte.

Durch den hohen Krankenstand wurden 26 Mrd. EUR weniger Einkommen erwirtschaftet. Unter Berücksichtigung des ebenfalls von Rekordkrankenstand geprägtem Jahres 2022 sind es in Summe sogar 50 Mrd. EUR entgangene Wertschöpfung und damit entgangene Einkommen. Dies korrespondiert mit Steuermindereinnahmen von 15 Mrd. EUR für die beiden Jahre.

Auch der Fachkräftemangel wurde dadurch nochmals verschärft. Insgesamt gingen 2023 laut vfa 158 Mio. Arbeitstage durch den erhöhten Krankenstand verloren. Dies entspricht der Arbeitsleistung von 700.000 Beschäftigten. Die Industrie war vom hohen Krankenstand besonders betroffen. Innerhalb der Wirtschaftszeige verzeichnete der Maschinenbau den Höchstwert mit 20,6 Fehltagen.

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